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Lehrstuhl für Energieverbundtechnik // Montanuniversität Leoben
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TFlex

Temperaturflexibilisierung im Schwachlastbereich des Betriebs von Nahwärmenetzen

Im Zuge des beantragen Vorhabens TFlex soll untersucht werden, ob sich die Netzverluste bestehender Nahwärmenetze in Schwachlastzeiten dadurch verringern lassen, indem das Netz abschaltet und der Wärmebedarf der Kunden aus zuvor geladenen dezentralen Speichern bedient wird.

Mit Hilfe von auf einer breiten Datenbasis aufbauenden Berechnung und Simulation sollen folgende Fragen beantwortet werden:

  • Wie groß sind die Speicher für optimale Energieeinsparung in verschiedenen Szenarien? Können Speicherverluste und Investitionskosten durch Speicherclusterung gesenkt werden?
  • Wie sieht die optimale Regelstrategie in Abhängigkeit der Netztopologie aus?
  • Welche mechanischen Beanspruchungen verursacht TFlex im Wärmenetz?

Neben der Ladung der Speicher aus dem Netz, soll untersucht werden diese mittels dezentraler Solarkollektoren zu laden. Dies führt im Vergleich zum obigen Fall zu einer weiteren Netzentlastung.

  • Wie groß müssen die Solarkollektoren gewählt werden um die Netzverluste möglichst kosteneffizient zu senken?

Die zuvor erklärten technischen Ziele bzw. die daraus folgenden Ergebnisse werden wirtschaftlich evaluiert. Mit Hilfe von Sensitivitätsanalysen sollen aus den zuvor untersuchten Größen jene ermittelt werden, die den größten Einfluss auf Gewinn und Amortisationszeit haben.

Fachtagung "Wärmenetze der Zukunft"

http://www.klimaaktiv.at/erneuerbare/effiziente_heizwerke/fachtagung2016.html

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